LottoKIDeutschland
Blog

LOTTO 6aus49 vs. EuroJackpot: Was ist der Unterschied?

Beide sind Zahlenlotterien mit Millionenjackpots – aber sie unterscheiden sich in Pool-Größe, Ziehungsrhythmus, Gewinnklassen und Gewinnchancen deutlich.

Zahlenpool und Tippschein

LOTTO 6aus49: 6 aus 49 Zahlen plus eine Superzahl (0-9).

EuroJackpot: 5 aus 50 Zahlen plus 2 Eurozahlen aus einem Pool von 1-12 (seit März 2022, davor 1-10).

EuroJackpot hat also einen größeren Hauptpool (50 statt 49) und ein zweites Zahlenfeld – strukturell zwei kombinierte Ziehungen statt einer. Auf unseren Tipp-Seiten für beide Spiele sehen Sie deshalb bei EuroJackpot immer fünf Hauptzahlen plus zwei separat hervorgehobene Eurozahlen, nie nur fünf Zahlen allein.

Ziehungstage und Rhythmus

LOTTO 6aus49 wird mittwochs und samstags gezogen, EuroJackpot dienstags und freitags. Wer öfter mitspielen möchte, ohne dass sich Ziehungstage überschneiden, kann beide Lotterien kombinieren: mit beiden zusammen gibt es an vier von sieben Wochentagen eine Ziehung.

KENO dagegen wird täglich gezogen, auch sonntags und an Feiertagen – ein dritter Rhythmus, falls Ihnen zweimal pro Woche zu selten ist.

Gewinnklassen im Vergleich

LOTTO 6aus49 hat neun Gewinnklassen (I bis IX), von "6 Treffer und Superzahl" (Jackpot) bis "2 Treffer und Superzahl" mit einer gesetzlich fixierten Quote von 6 Euro.

EuroJackpot hat zwölf Gewinnklassen, von "5 aus 50 und 2 aus 10" (Jackpot) bis "2 aus 50 und 1 aus 10" als niedrigste Stufe – mehr Abstufungen, weil zwei unabhängige Zahlenfelder mehr Kombinationsmöglichkeiten für Teiltreffer bieten.

In beiden Fällen gilt: Nur die höchste Klasse ist der Jackpot, alle anderen sind feste oder pari-mutuel (vom Gesamteinsatz abhängige) Nebengewinne. Details zu Gewinnerzahlen und tatsächlichen Ausschüttungen je Ziehung finden Sie – soweit die Quelle es veröffentlicht – auf den jeweiligen Archiv-Detailseiten.

Gewinnwahrscheinlichkeit für den Jackpot

LOTTO 6aus49: 1 zu 139.838.160 (6 aus 49 kombiniert mit der Superzahl aus 10 Möglichkeiten: C(49,6) × 10 = 13.983.816 × 10).

EuroJackpot: ebenfalls 1 zu 139.838.160 (5 aus 50 kombiniert mit 2 aus 12: C(50,5) × C(12,2) = 2.118.760 × 66). Eine oft übersehene Tatsache: Beide Lotterien haben trotz komplett unterschiedlicher Zahlenpools exakt denselben Nenner – reiner mathematischer Zufall der jeweiligen Regelwerke, keine versteckte Verbindung.

Für beide gilt außerdem: Die Wahrscheinlichkeit ist bei jeder einzelnen Ziehung exakt gleich – frühere Ziehungen ändern nichts an der Chance der nächsten. Genau deshalb bietet unser Split-Risiko-Modell für beide Spiele denselben Mehrwert: nicht die Gewinnchance erhöhen (das kann kein Modell), sondern das Risiko verringern, sich einen Gewinn mit vielen anderen teilen zu müssen.

Jackpot-Höhe: was ist üblicherweise höher?

EuroJackpot startet nach einem Jackpot-Gewinn regelmäßig bei einem hohen zweistelligen Millionenbetrag und hat einen gesetzlich festgelegten Höchstbetrag (Cap), ab dem der überschüssige Betrag auf niedrigere Gewinnklassen verteilt wird. LOTTO 6aus49 startet niedriger, kann aber über mehrere Nichtgewinn-Ziehungen hinweg ebenfalls in den dreistelligen Millionenbereich wachsen.

Den jeweils aktuellen Jackpot für beide Spiele zeigen wir live auf der Startseite und den einzelnen Spielseiten an – abgerufen von der offiziellen Quelle, nicht geschätzt.

Welches Spiel passt zu wem?

Wer zwei kürzere Zahlenfelder mit tendenziell mehr kleinen Gewinnklassen mag, ist bei EuroJackpot mit seinen zwölf Stufen gut aufgehoben. Wer die etwas einfachere Struktur von sechs Hauptzahlen plus einer Ziffer bevorzugt, bleibt bei LOTTO 6aus49 – dem in Deutschland traditionsreichsten Format seit 1955.

Mathematisch macht es für die Jackpot-Chance kaum einen Unterschied, welches Spiel Sie wählen – beide liegen im selben Wahrscheinlichkeitsbereich. Der Unterschied liegt in Rhythmus, Nebengewinnstruktur und persönlichem Geschmack, nicht in echten Vorteilen der einen oder anderen Seite.

Passend dazu